TSG Wieseck vertritt den Turngau Mittelhessen beim Hessischen Landesfinale
Ein Tag vor dem 11. Hessischen Landeskinderturnfest fand das Hessisches Landesfinale im Gerätturnen weiblich mit Qualifikation zum Deutschlandpokal am 14. Mai 2026 in Limburg statt. Die TSG Wieseck hatte als einziger mittelhessischer Verein für diesen Wettkampf gemeldet und war mit vier Sportlerinnen am Start. Geturnt wurde Kür, Leistungsklasse 1.
In der Alterskasse 12–13 Jahre turnte sich Tara Curth überraschend auf den dritten Podestrang. Dabei machte es die Schülerin spannend bis zum Ende. Nach einem sehr gelungenen Handstützüberschlag mit zwei halben Längsachsendrehungen am Sprung zum Auftakt, gelang ihr der Stufenbarrenvortrag nicht ganz fehlerfrei, was sich in den Abzügen bemerkbar machte. Am Balken konnte die Wieseckerin durch den zweithöchsten Schwierigkeitswert überzeugen und sammelte 11,80 Punkte. Aufgrund ihrer hochwertigen gymnastischen Elemente und einer tollen Ausführung überzeugte Curth zum Abschluss am Boden mit der höchsten Tageswertung, was am Ende den Sprung auf das Podest zur Folge hatte. Curth verpasste nur knapp die Qualifikation für den Deutschlandcup im Juni.
Sophie Reis hatte in der Altersklasse 16–17 starke Konkurrenz. Mit 41,65 Punkten sicherte sich Reis am Ende Rang 11, wobei sie ebenfalls am Sprung durch ihren Handstützüberschlag mit zwei halben Längsachsendrehungen überzeugte (11,95 Punkte) und am Boden 11,75 Punkte mit ansprechenden gymnastischen Elementen erturnen konnte.
Das größte Teilnehmerinnenfeld war in der Altersklasse 18–29 Jahre gemeldet. Hier konnte Anna Weimer nach einem sehr gelungenen Wettkampf, ohne nennenswerte Fehler, einen starken Rang sieben erreichen. Gleich zu Beginn belohnten die Kampfrichter ihren Bodenvortrag, der mit hochwertigen Elementen gespickt war, mit 13,50 Punkten. Nur wenig Abzüge hatten ihre Übungen am Sprung und Stufenbarren. So kamen weitere 12,20 bzw. 10,80 Punkte hinzu. Mit einer nervenstarken Übung beendete Weimer ihren Wettkampf am Balken (12,50 Punkte). Auf Rang 27 turnte sich Sara Bepler, die ihre meisten Zähler am Sprung und Boden erzielte und sich über ihren ersten Vierkampf nach längerer Pause freute.
