TV Großen-Linden blickt auf sensationellen Wettkampf zurück
Zum dritten und letzten Wettkampftag (14. Juni 2026) reisten die mittelhessischen Teams TV Großen-Linden, TSG Wieseck und TSV Allendorf/Lahn nach Dillenburg.
Auf Rang drei, nach zwei Wettkämpfen liegend, waren die Lindenerinnen mit dem Ziel angetreten, unter die ersten vier Mannschaften zu kommen – zumal einige von ihnen am Vortrag bereits einen Wettkampf auf Turngauebene absolviert hatten. Mit 36,45 Punkten und dem zweitbesten Tagesergebnis startete das Team am Sprung in den Wettkampf. Die Vorträge gelangen alle sehr gut, hatten nur wenig Abzüge, und mit 12,30 Punkten konnte Ella Vogel dem Team die meisten Zähler erturnen. Dies war auch das Tageshöchstergebnis am Sprung. Am Barren erreichten die Lindenerinnen 30,30 Punkte, steigerten sich gegenüber dem letzten Wettkampf und erturnten an diesem Wettkampftag sogar das beste Geräteergebnis. Dies erwies sich am Ende des Wettkampfes noch als sehr wertvoll. An dem guten Stufenbarrenergebnis waren Louise Delskamp und Lajana Wilde maßgeblich beteiligt, die Beide eine starke Übung an die Holme zauberten (je 10,65 Punkte). Ebenfalls nicht zu schlagen war der TV Großen-Linden am Schwebebalken: Nervenstark gelangen vor allem Benita Hoffmann und Amelie Lepper zwei tolle Balkenvorträge. Auch beim abschließenden Bodenturnen bleiben die Linderinnen auf Kurs und holten mit 38,30 Punkten das zweitbeste Gerätergebnis. Hier begeisterte einmal mehr Hannah Zachariasz mit ihrer schwierigen, aber sicheren Bodenübung, mit der sie die Tageshöchstnote erhielt (13,70 Punkte). Die Freude über insgesamt 138,45 Punkte war bereits groß, aber die Tatsache, den dritten Wettkampf damit zu gewinnen, ließ das Team noch mehr jubeln. Nach drei Wettkampftagen beendete der TV Großen-Linden die Saison auf Rang drei.
Knapp hinter dem TV Großen-Linden wurde das Team der TSG Wieseck am letzten Wettkampftag Zweiter. Nachdem die TSG Wieseck und der TV Großen-Linden sowohl am Sprung, Balken und Boden nahezu gleich auflagen, gab der Stufenbarren den Ausschlag für das Endergebnis. Hier mussten die Wieseckerinnen einige ungeplante Abzüge in Kauf nehmen. Dabei begann der Wettkampf sehr gut: Gleich am Schwebebalken gelangen dem Team gute Vorträge durch Anna Weimer, die mit einem hohen Schwierigkeitsgrad starke 12,50 Punkte erzielte, was die Tageshöchstnote an diesem Gerät war. Ihre Teamkollegin Sara Bepler legte mit weiteren wertvollen Zählern nach. 38,35 Punkte erturnten das Team am Boden und erreichte dort das beste Teamergebnis. Daran hatte sowohl Clara Schardt mit starken 13,10 Punkte einen großen Anteil, aber auch Lotta Keul. Am Sprung überzeugten die Wieseckerinnen mit vier „halb-rein/halb-raus“-Sprüngen und holten auch hier das beste Teamergebnis (36,55 Punkte). Über 12,25 Zähler freute sich nicht nur Sophie Reis, sondern auch ihr Team. In der Abschlusstabelle nach drei Wettkampftagen konnte die TSG Wieseck Rang zwei hinter dem Gastgeber des Wochenendes, dem TV Dillenburg, halten.
Mit einer jungen Mannschaft trat der TSV Allendorf/Lahn am letzten Wettkampftag an. Durch Verletzungspech und schulische Veranstaltungen musste der TSV Allendorf/Lahn umdenken, denn ein Großteil der Mannschaft war verhindert. Das Team beschloss daher den Nachwuchsturnerinnen die Möglichkeit zum Start in der Liga zu geben. Wettkampferfahrungen sammeln war somit das oberste Ziel. Mit dieser Einstellung turnte sich das Allendorfer Team mit einer gesunden Anspannung gut durch den Wettkampf. Trainer und Turnerinnen waren am Ende zufrieden. Am Sprung erreichte der TSV Allendorf sein bestes Ergebnis, wo besonders Finja Langsdorf, Mia Langer und Nele Jäger überzeugten. Am Stufenbarren zeigte Leni Berk erstmals ihre Ligaübung, während Janna Staszyk am Balken sich in den Dienst der Mannschaft stellte und Tonie Michel am Boden antrat. Der TSV Allendorf/Lahn belegte am dritten Wettkampftag Rang neun, konnte sich aber in der Abschlusstabelle auf Rang acht vorschieben.
Das vierte mittelhessische Team, der TV Watzenborn-Steinberg platzierte sich auf Rang neun in der Gesamttabelle.
